Betreff: “Baumspende in der Stierstraße” – April 2017

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Eine E-Mail an die Initiative “Freunde der Stierstrasse”, die durch eine Spendenaktion eine Beschleunigung der überfälligen 3 Baumnachbepflanzungen in der Stierstraße bewirken wollen.

Betreff: Baumspende

Eine verluderte Landes- und Bezirksverwaltung, die seit Jahr und Tag Millionenbeträge allein im Flughafendesaster Schönefeld versenkt und deren politisch Veantworliche es dreist verstehen, jede Wahlschlappe zum Weiterwurschteln umzumünzen, freut sich über meine Baumspende!!

Eine der sympathischsten Lehren, welche aus den Folgen des Weltkrieg gezogen wurden – der Tiergarten wurde abgeholzt und mutierte zum Kartoffelacker!- war die beispielgebende und konsequente Umsetzung des Mottos: Stirbt ein Baum, wird postwendend ein neuer gepflanzt !!!2-IMG_1846
Dies wurde in Berlin- West ( die Ostberliner Bezirke humpelten aus bekannten Gründen hinterher) mit Bravour durchgehalten. Die Begrünung macht Berlinowitsch attraktiv! ….Bis zum heutigen Tage!!

Die Bürgerschaft wird im weltweitem Maßstabe spitzenmäßig belastet.
Nun soll sie auch noch det Spendierhöschen schürzen.
Wenn ich die wohllöbliche Bürgerinitiative unterstütze, bleibt mir dennoch die Verluderung im Bewusstsein.
Schlimmer noch: ich sehe die schleichende Abkehr ,ja ,ich sehe den Verrat an einer öffentlichen Pflichtaufgabe, die parteiübergreifend einst als sinnvolle ökologischen Übereinkunft galt.

 

3-IMG_1847Zähneknirschend spende ich 40 Euronen .
Auch mir blutet das Herz, wenn ich die  trostlosen Stümpe sehe!

Rüdiger Barasch
Stierstraßenbewohner seit 1978